Nord SS Turkia

Tourbeschreibung

Diese Tour geht dort weiter, wo die normalen Nordsafaris aufhören. Am ersten Tag geht es bis nach Gubal und sobald sich der Wind abends legt, geht es von dort Richtung Norden bis nach Zafarana, wo die 91 Meter lange SS Turkia 1941 gesunken ist. Mittlerweile ist das selten betauchte Wrack komplett mit Korallen überwachsen und bietet häufig so viel Fisch, dass man das Schiff kaum sieht. Es ist selbst für weniger erfahrene Taucher geeignet, da es in einer Tiefe von max. 24 Metern aufrecht am Grund steht. Natürlich dürfen bei der Safari Wracks wie die Thistlegorm, Ulysses, Kingston, Giannis D., Chrisoula K. und Carnatic nicht fehlen. Ein absolutes Muss für Wrackliebhaber.

  • SS Turkia
  • Thistlegorm
  • Abu Nuhas
  • Ulysses

Inkludiert

Steuer & Transfer

  • Steuern
  • Transfer (Flughafen - Boot - Flughafen)
  • Hafengebühr Hurghada / Port Ghalib
  • Treibstoffzulage
  • 2 - 3 Tauchguides

Am Boot

  • Bett in Doppelkabine
  • Alle Mahlzeiten
  • Wasser, Kaffee, Tee und alle Softdrinks
  • 3 bis 4 Tauchgänge pro Tag. 2 bis 3 am letzten Tag
  • 12 l Flasche mit Luft oder Nitrox
Verfügbarkeit anfragen

Mögliche Tauchplätze auf der Tour

Thistlegorm

Thistlegorm

Die Thistlegorm wurde am 06. Oktober 1941, während sie mit anderen Schiffen vor Anker lag, von deutschen Henkel 111 Flugzeugen versenkt. Der einfache Zugang zum Wrack mit einer maximalen Tiefe von 30 Metern, häufig große Fischschwärme und der gute Zustand seiner Ladung (Motorräder, LKW's, Gewehre, Munition und vieles mehr) macht das Schiff nicht nur zu einem Unterwassermuseum, sonder auch zu einem der bekanntesten Wracks der Welt, das jeder Taucher einmal gesehen haben soll.

Kimon M

Kimon M

Die Kimon M. lief 1952 in Hamburg als Brunsbüttel vom Stapel und änderte mehrmals seinen Besitzer (und Namen), bevor sie 1978 auf Shaab Abu Nuhas auflief und sank. Das 106 Meter lange Schiff hatte 4.500 Tonnen Linsen geladen. Heute liegt sie in einer Tiefe von 12 bis 30 Metern auf ihrer Steuerbordseite uns nur das Heck ist noch großteils intakt. Das restliche Wrack ist, durch Strömungen und Wellenbewegungen, schon stark in Mittleidenschaft gezogen worden und von einer Penetration ist dringend abzuraten, da das Wrack sehr instabil ist. Die Highlights sind der Propeller in 30 Metern tiefe, die Glasfische im Heck und häufig Schulen von Fledermausfischen.

Chrisoula K

Chrisoula K

Die Chrisoula K. (häufig auch wegen ihrer Ladung als Fliesenfrachter bezeichnet) lief 1954 als Dora Oldendorf vom Stapel. 1979 bekam sie ihren endgültigen Namen, unter dem sie am 31. August 1981 auf Shaab Abu Nuhas auflief und sank. Heute liegt das 98 Meter lange und 15 Meter breite Schiff aufrecht in einer Tiefe von 25 Meter (Heck) bis 1 Meter (Bug). Durch die einfachen Bedingungen, die dort häufig herrschen, ist es ein ideales Wrack für alle Taucher. Es bietet auch einfache Penetrationsmöglichkeiten bei denen man sich die großteils noch vorhanden Ladung an italienischen Bodenplatten, aber auch Werkstatt und Küche sind einfach zugänglich.

Carnatic

Carnatic

Die Carnatic war ein englischer Dampfsegler, der zwischen Suez und Indien Gäste und Ladung transportierte. Sie lief am 12.09.1969 auf Shaab Abu Nuhas auf und sank am nächsten Tag. Heute liegt das Wrack in einer Tiefe von maximal 27 Metern und durch die lange Zeit unter Wasser ist die 90 Meter lange Carnatic, die in der Mitte auseinander gebrochen ist, komplett mit Hart- und Weichkorallen bewachsen und bietet vielen Fischen und Nacktschnecken ein Zuhause. Da das Holzdeck mittlerweile komplett verrottet ist, bietet der Stahlrumpf mit seinen Decksträgern eine tolle Tauchkulisse und wer ein paar Meter in den Bugteil schwimmt, wird zerbrochene Weinflaschen finden, die von dem Schiff stammen.

Giannis D

Giannis D

Die Giannis D. lief 1969 in Japan als Soyo Maru vom Stapel. Im Jahr 1980 wurde sie von der griechischen Reederei Durmac gekauft, für die sie fuhr, bis sie am 19. April 1983 auf Shaab Abu Nuhas auflief und sank. Das 99,5 Meter lange Wrack, das in der Mitte auseinander gebrochen ist, liegt jetzt in eine maximalen Tiefe von 26 Metern. Der Bug, mit Ankerwinsch und Mast, sowie das Heck, mit Maschinenraum, Brücke und Crewraeumen, sind weitgehend intakt. Zwischen den beiden Teilen liegt der Rest des Schiffs auf dem Meeresgrund verstreut, gemeinsam mit dem einen oder anderen Rest seiner letzten Ladung - Holz. Beim Tauchen trifft man häufig auf Muränen, Rotfeuerfische, Blaupunktstachelrochen, Glasfische und mit etwas Glück sieht man dort auch mal Delfine.

Bluff Point

Bluff Point

Am Bluff Point findet man ein Riff, das, durch die häufig vorherrschende Strömung, wunderschön bewachsen ist. Zwischen intakten Gorgonien und riesigen Tischkorallen tummeln sich jede Menge verschiedener Fische, aber auch ein Blick ins Blaue lohnt, da häufig große Thunfische und Makrelen die Füsiliere jagen.

Der Leichter

Der Leichter

Der Leichter ist ein Wrack, das südlich von Gubal Soraya zwischen 8 und 14 Metern tiefe liegt. Vermutlich wurde das Schiff irgendwann dort zurückgelassen und sank. Heute ist das Wrack sehr stark zerfallen, es bietet aber vielen maritimen Lebewesen Unterschlupf und wurde so sehr bekannt. Speziell Nachttauchen zahlt sich an diesem Platz aus.

Rosalie Moller

Rosalie Moller

Die 108,23 Meter lange Rosalie Moller war 1941 auf dem Weg nach Alexandria um die alliierten Truppen Nordafrikas mit Kohle zu versorgen, als sie von deutschen Henkel 111 Bombern angegriffen und versenkt wurde, fast genau 48 Stunden nach der Thistlegorm. Heute liegt sie aufrecht in max. 50 Metern Tiefe. Das Deck und die Aufbauten befinden sich in 30 - 32 Metern. Speziell in den Sommermonaten ist das Wrack häufig von so vielen Glasfischen bevölkert, dass man Schwierigkeiten hat die Aufbauten zu erkennen.

Ulysses

Ulysses

Die Ulysses war ein 95 Meter langer Dampsegler, der 1871 in Newcastle gebaut wurde und 1887 an Gubal Soraya auf Grund lief. Da das Schiff noch drei Wochen auf dem Riff stand, bevor es unterging, konnte die komplette Ladung, bestehend aus Quecksilber und Kabeltrommeln, noch geborgen werden. Heute liegt das Riff in einer Tiefe von 27 bis 5 Metern auf seiner Backbordseite. Oberhalb von 10 Metern ist das Wrack, durch die häufig sehr starke Brandung, sehr stark zerstört, unterhalb kann man sich aber sein sehr gutes Bild machen wie das Schiff mal ausgesehen hat. Nachdem man genug von dem Wrack gesehen hat, kann man sich einfach von der Strömung durch einen wunderschönen Korallengarten treiben lassen, bevor einen das Schlauchboot wieder einsammelt.

SS Turkia

SS Turkia

Die SS Turkia lief 1909 in Hull (England) als Livorno vom Stapel. Das 91 Meter lange Dampfschiff wurde 1935 verkauft und in Turkia umgetauft. Ihre letzte Reise sollte sie von New York bis nach Piräus bringen, um die dortigen alliierten Truppen mit Material zu versorgen. Am 17.05.1941 brach Feuer auf dem Schiff aus, welches zu Explosionen führte, durch die das Schiff bei Zafarana sank. Heute ist die SS Turkia ein selten besuchtes Wrack, da es fernab von den normalen Tauchrouten liegt und nur mittels Safariboot erreicht werden kann. Durch den seltenen Besuch von Tauchern ist das Wrack kompett mit Korallen überwachsen und hat manchmal so viel Fisch, dass das Schiff dahinter kaum zu sehen ist. Da das Wrack aufrecht zwischen 10 und 24 Metern tief liegt, ist es für Taucher aller Erfahrungsstufen leicht zugänglich.

Kingston

Kingston

Die Kingston war ein 78 Meter langer Dampfsegler der 1881am Shag Rock auflief und innerhalb von drei Tagen sank. Heute ist nur das Heck, inklusive Reserveschraube, intakt, da der vordere Teil des Schiffes in flachem Wasser liegt und ständig der Brandung ausgesetzt ist. Das Wrack selber hat man nach relativ kurzer Zeit erkundet und kann sich danach auf den wunderschönen Korallengarten rund um das Wrack und an der Westseite des Riffs konzentrieren.

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